Theater ganz nah: „FEEF“ von Merith Yetha und „Sarahs Geheimnis“ von Thomas Strolz & Bjørn Clarsen und „Augen zu und Sprung“ von Betti J.Strolz

20. März 2026 um 20:00 Uhr | 21. März um 20:00 Uhr

📍Fritzens | Aula der Volksschule Fritzens. Dorfstraße 11
💰Eintritt: 13 €. 7€ (Kinder bis 14 Jahre) | Reservierung unter www.theaterverbandtirol.at/termine

Mehr Informationen: www.theaterverbandtirol.at/termine


Foto: © Thomas Strolz & Bjørn Clarsen

Zum Stück „Sarahs Geheimnis“: Bastian arbeitet in seinem Atelier, als der unangekündigte Besucher Malthe erscheint. Er gibt vor, sich für Bastians Kunst zu interessieren, doch aus einem harmlosen Auftrag entsteht schnell Misstrauen, und zwischen den ungleichen Männern wachsen Spannungen. Ein psychologisches Kammerspiel über Entscheidungen, Moral und verborgene Wahrheiten.

Europäischer geht es kaum: Der Tiroler Regisseur Thomas Strolz arbeitet mit dem in Luxemburg lebenden Dänen Bjørn Clasen zusammen. Kennengelernt in Mannheim, entstehen gemeinsame Projekte, zuletzt Sarahs Geheimnis, basierend auf einem 2017 auf Englisch verfassten Text von Clasen.

Foto: © Betti J. Strolz

Zum Stück „Augen zu und Sprung“: Mara hat ihre Zwangserkrankung mehr als satt. Gemeinsam mit ihrer Mitbewohnerin Fenja beschließt sie, sich bis Weihnachten drei Challenges zu stellen, um mehr Mut in ihr Leben einzuladen. Mut als Gegenstück zur Angst, die ihr Leben so fest im Griff hat. Ausgerechnet dann lernt Mara Leonie kennen und bemerkt, wie viele verschiedene Gestalten das Mutig-sein annehmen kann. Mit Schmetterlingen im Bauch begegnet sie ihrer ersten Challenge: Leonie um ein Date bitten.

Betti J. Strolz genoss ihre Kindheit im Tiroler Unterland und lebt heute mit ihrem Partner in Innsbruck. Sie schreibt Texte in allen möglichen Formen und Farben und bringt Themen zum Ausdruck, die ihr auf dem Herzen liegen. Neuigkeiten zu ihren Projekten teilt sie auf Instagram unter Bettis_Buchgebastel.

Zum Stück „FEEF“ von Merith Yetha: Eine vierköpfige Familie führt ein bescheidenes Leben. Geldsorgen prägen den kargen Alltag. Dadurch entladen sich aufgestaute Spannungen. Der Hausherr ist des öfteren gereizt und lässt dies seine Familie auch offen spüren. Seine Frau versteht es, das hitzige Gemüt ihres Mannes, dank ihrer Umsicht, geschickt zu besänftigen. Doch ist zu vermuten, dass hinter den cholerischen Wutausbrüchen mehr steckt, als es zunächst den Anschein hat. Am Ende erfährt das Publikum eine dramatische Wendung und die ganze Tragweite der Geschichte tritt ans Licht.