„Manuskripte“-Lesung der GAV-Tirol

18. März 2026 um 19 Uhr

📍Innsbruck | Buchhandlung liber wiederin Erlerstraße 6
🎤Moderation: Martin Fritz
💰Eintritt: frei
Mehr Informationen: GAV TIROL

„Manuskripte“-Lesung der GAV-Tirol mit: Hans Augustin, Julia Costa, Christine Frei, C.H. Huber, Erich Ledersberger, Otto Licha, Andreas Pavlic, Georg Payr, Helmut Schiestl, Siljarosa Schletterer

Hans Augustin, geboren 1949 in Salzburg/Stadt. Lebt seit 1976 in Tirol. Studium der Medizin, Italienisch. Gründung der Hand-presse, Mitherausgeber Literatur-Zeitung Inn, Gründung Skarabäus Verlag, Prosa, Lyrik, Hsp. / Theatertexte. Konkrete Poesie. Letzte Veröffentlichung: Don Livio oder Selbstgespräche mit Gesuo (Teil 2)

Julia Costa, geboren 1989 in Innsbruck, lebt in Hall in Tirol, in der Schweiz aufgewachsen. Poetin, Liedermacherin, Sozialpädagogin. Zahlreiche Veröffentlichungen in Zeitschriften/Anthologien. 2019 Startstipendium für Literatur, 2023 erschien in der edition keiper ihr Lyrik-Debüt hier. 2024/2025 schrieb sie für das Tiroler Landestheater Texte für die Tanzstücke Beben und Next Level. Website: https://www.julia-costa.net

Christine Frei, wurde als Gastarbeiterkind in Baden-Württemberg geboren, wuchs teilweise in Südtirol auf und lebt seit 1986 in Nordtirol. Schreibt seit Mitte der neunziger Jahre lyrische Texte und feministische Theaterstücke. Ihr letzter Monolog „The Wise-up-Project“ wurde 2025 uraufgeführt. www.wort3ild.com/christine-frei

CH Huber, geboren 1945 in Ibk., lebend und liebend hauptsächlich dort, schöne Preise in Lyrik und Prosa, schöne Reisen, liebevoller, aber kritischer Tirol-, Österreich- und Welt-Fan, Mitglied renommierter Literaturvereine, ehemalige Kuratorin des „Brenner Archiv“, 7 Lyrikbände, zuletzt 2025 „das schicksal ein schwarzes krokodil“ bei TAK, 3 Kurzprosabände, 1 Roman.

Erich Ledersberger, geboren 1951 in Wien, seit 1998 in Innsbruck lebend. Schwerpunkte: Feature, Hörspiele und Satiren in deutschen, schweizer und österreichischen Rundfunkanstalten. Kolumnen im Innsider. Gedichtbände, Theaterstücke, zwei Mal ausgezeichnet mit dem Dramatikerstipendium. Mehrere Bücher mit Kurzgeschichten, eine Erzählung (‚Maria fährt‘). Letzte Veröffentlichung: ‚Heute gibt’s Tomatensuppe‘, Memoir über Leukämie. Derzeit Arbeit an einer persisch-tirolerischen Liebesgeschichte.

Otto Licha, geboren 1952 in Wien, seit 1954 wohnhaft in Innsbruck. Studium Physik/Mathematik an der Universität Innsbruck. Ausbildung am Konservatorium der Stadt Innsbruck im Hauptfach Violine. War Assistent an der Universität Innsbruck, später freiberuflich tätig, seit 1992 bis 2017 AHS-Lehrer in den Fächern Physik und Mathematik. Schriftsteller, Texter und Komponist. Dokumentarfilme und Filmessays, musikalische Nachvertonung von Stummfilmen, Kurzgeschichten und Lyrik seit ca. 1980, 2008 wurde der erste Roman („Geiger“) veröffentlicht. Aktuell in der Stadtteilzeitung „Westwind“ die Glosse „Seitenwind“.

Andreas Pavlic, 1974 in Innsbruck geboren, lebt und arbeitet als Schriftsteller, Redakteur und Kulturarbeiter in Wien. In den letzten Jahren widmete er sich der antifaschistischen Erinnerungskultur in Innsbruck (Projekt Wortdenkmal 2024, Roman Die Erinnerten, 2021). Im Frühjahr 2026 erscheint sein Roman Selige Unruhe, Edition Atelier; www.andreaspavlic.com

Georg Payr, geboren 1956 in Innsbruck, lebt in Innsbruck, arbeitete bis zur Pensionierung als Lehrer, literarische Arbeiten: Zwei umfangreiche Erzählungen (davon eine mit Schauplatz Innsbruck), ein Erzähl- und Kurzprosa-Band, ein Roman (eine Art negativer Heimatroman), diverse Veröffentlichungen in Zeitschriften, zuletzt „Doderer in Hintertux“ (in: Quart 36/20).

Helmut  Schiestl, geboren 1954 in Hall in Tirol. Wegen einer angeborenen Hauterkrankung nach Pflichtschulabschluss längere Zeit arbeitslos. Weiterbildung und Abendschulbesuch. Seit 1984 am Institut für Erziehungswissenschaften der Universität Innsbruck, später am Innsbrucker Zeitungsarchiv des Instituts für Germanistik ebendort. Seit 2019 im Ruhestand. 

Siljarosa Schletterer, geboren 1991 in Innsbruck, lebt in Innsbruck (das ist die trügerische Kurzfassung.) Gäbe es die Lyrik nicht, würde sie mehr bellen. Fokus: der Sprache und Sprachmusik zuhören und marginalisierten Stimmen eine Bühne geben. Letzte Veröffentlichung: entschämungen. körperkantate (Limbus Lyrik 2025). Mehr Informationen: siljarosa.com